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Exekution in ein Absonderungsgut vermittels Auszug aus dem Anmeldeverzeichnis nach bestätigtem Sanierungsplan
Dr. David Seidl & Mag. Stefan Weileder, ZIK - Zeitschriften Lexis Nexis, 31.12.2016 Heft 6/2016

Absonderungsgläubiger sind meist auch Insolvenzgläubiger und melden ihre Insolvenzforderungen im Insolvenzverfahren des Schuldners daher im Regelfall an. Die amtliche Eintragung in das im Insolvenzverfahren angelegte Anmeldeverzeichnis stellt, soweit sie nach § 61 IO vollstreckbar ist, einen Exekutionstitel dar. Fraglich ist nun aber, ob auch Absonderungsgläubiger nach erfolgter Bestätigung eines Sanierungsplans vermittels vollstreckbarem Auszug aus dem Anmeldeverzeichnis in das Absonderungsgut Exekution führen können. Die besseren Argumente sprechen uE dafür.
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Gelungene Reform des Untreuetatbestands
Dr. David Seidl, Wirtschaftsblatt vom 18. Jänner 2016

Kein Tatbestand des Strafgesetzbuches ruft bei Vorständen, Geschäftsführern und Prokuristen mehr Unbehagen hervor als die Untreue gemäß § 153 des Strafgesetzbuches.
Seit 1. Jänner 2016 ist das Strafrechtsänderungsgesetz 2015 in Kraft. Damit wird unter anderem der Untreuetatbestand reformiert und die Business-Judgement-Rule, jenes Rechtsgerüst, das die persönliche Haftung für die Folgen von Managemententscheidungen regeln soll, sowohl im GmbH-Gesetz als auch im Aktiengesetz normiert.

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